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WDR verschweigt weiter die Herkunft der Täter beim Silvesterterror auf der Kölner Domplatte

Das war wohl die bislang größte Stunde der Schande für den deutschen ÖRR: Der fast totale Medien Blackout nach dem Silvester-Terror auf der Kölner Domplatte 2015. Erst nachdem die Augenzeugenberichte nicht mehr zu überhören waren und die öffentliche Empörung immer größere Ausmaße annahm, bequemte man sich zu einer, wenn auch seltsamen, Berichterstattung: „Sie wurden begrabscht, ausgeraubt und ausgelacht – so berichten Augenzeugen und Betroffene von den Übergriffen rund um den Kölner Hauptbahnhof an Silvester. Die Stimmung war offenbar äußerst aggressiv. Viele berichten von sexuellen Übergriffen.“ So der WDR. Und er gibt auch Augenzeugen das Wort: „Die Stimmung war aggressiv. Plötzlich wurde ich von hinten – ohne dass mein Freund es sah – von mehreren Männern angegrabscht. Ich kann sagen, dass es mehrere waren, da zeitgleich Hände an meinen Brüsten und an meinem Po waren.“ Oder: „Wir waren mittendrin. Meine Schwiegertochter ist auch unsittlich berührt worden. (…) Neben uns stand eine Frau fix und fertig, gezittert, vor dem Kollabieren. Die wurde an ihren langen blonden Haaren auf den Boden gezogen. Jemand schmiss sich über sie, hat sie erzählt. Sie wurde von ihrem Mann getrennt und sprach nur Englisch. Es war Wahnsinn. Dann haben wir uns über die Domplatte ans Rheinufer durchgekämpft und da kamen die uns auch alle entgegen. Einer hat meiner Schwiegertochter in den Schritt gegriffen. Es war wirklich krass. Und auch nachher am Rheinufer. Die haben keine Berührungsängste. Die waren alle höchstens um die 20.“

Und so weiter. Aber wer diese „Männer um die 20“ waren, st für den WDR weitgehend tabu. Das könnte ja das Erziehungsprogramm Richtung bessere Gesellschaft gefährden. Allenfalls in den Aussagen von Augenzeugen, aber nicht im Kommentar des WDR, wird die Herkunft der Täter zum Thema: „Eigentlich waren es nur Männer. 50 Männer ungefähr. Die waren alle glaub ich einer Nationalität – arabischstämmig. Kommt vielleicht blöd, aber es entspricht einfach der Wahrheit. Die Stimmung allgemein war aggressiv. Die Atmosphäre war sehr gefährlich. Die haben halt erst mal am Hintern so ein bisschen gestreift. Und dann wurden sie ein bisschen direkter, sage ich mal. Das war dann aber auch der Punkt, wo ich wirklich sauer wurde. Ich habe um mich geguckt und die sahen alle ähnlich aus und ich hab mir irgendeinen gepackt und wollte fast schon zuschlagen.“ Immerhin war die Zeugin gut erzogen. Sie traut sich, im ÖR zuzugeben, dass die Täter arabischstämmig waren. Und entschuldigt sich aber sogleich dafür: „klingt vielleicht blöd.“

Sieben Jahre später, nachdem die Aufregung und die Gefahr eines Drehens der öffentlichen Meinung vorbei sind, spricht auch der ÖRR selbst aus, was  nicht mehr zu verbergen ist, so wie hier in der Deutschen Welle am 31. 12. 2020 anlässlich des fünften Jahrestages: „Hunderte Frauen wurden an Silvester 2015/16 in Köln sexuell bedrängt und angegriffen. Die Schreckensnacht veränderte Deutschland – politisch und gesellschaftlich […] Wie in früheren Jahren versammelt sich eine Menschenmenge auf dem Bahnhofsvorplatz – direkt neben dem Wahrzeichen Kölns, dem gotischen Dom. Nichts Ungewöhnliches für die Millionenstadt, die als „Feiermetropole“ Nordrhein-Westfalens gilt. Doch diesmal bildet sich ein großer Pulk von rund tausend jungen Männern. Überwiegend stammen sie aus dem nordafrikanisch-arabischen Raum.“

Immerhin. Männer aus dem nordafrikanisch arabischen Raum. Aber dass diese Männer niemals hätten überhaupt dort sein dürfen, dieses Eingeständnis kann sich natürlich ein Regierungssender nicht erlauben.

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