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Wer wir sind

Unser Auftrag

Das Bündnis Beitragszahler beginnt als formlose Bewegung besorgter Bürger, mit organisatorischer Hilfe der Atlas-Initiative und der Option eines späteren eingetragenen Vereins. Unser Ziel ist der Rückbau der zahlreichen Manipulations- und Desinformationstendenzen (siehe Akte ÖRR), die in den letzten Jahrzehnten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk schon fast zur Norm geworden sind.

Wir fordern eine umfassende Reform des ÖRR: Der ÖRR muss politisch ausgewogen berichten und analysieren. Und er muss erheblich kostengünstiger arbeiten.

Helfen Sie uns dabei! Werben Sie für unseren Netzauftritt in ihrem Freundes und Bekanntenkreis! Unterzeichnen Sie das Gründungsmanifest! Dokumentieren Sie journalistisches Fehlverhalten für unsere „Akte ÖRR“! Unterstützen Sie unsere Recherchen mit einer Spende: Etwa eine Auswertung aller eingeladenen Gäste in allen ARD- und ZDF-Talkshows seit dem Jahr 2000, eine Auswertung der Redezeit für Regierungs- und Oppositionspolitiker in der Tagesschau, falsche Fakten in der Geld- und Europolitik usw.

Unser Gründungsmanifest

Das öffentlich-rechtliche Rundfunk und Fernsehwesen in Deutschland wird seinem im Medienstaatsvertrag festgelegten Auftrag seit längerem nicht mehr gerecht, „einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben“ (§ 26 MStV). Stattdessen wird auf den öffentlich-rechtlichen Wellen und Kanälen eine sehr einseitige Weltsicht propagiert. In einer Umfrage unter ARD-Volontären vor der letzten Bundestagswahl gaben 57% der Befragten an, die Grünen zu wählen, 23% wählten die Linken, 12% die SPD. Auf Union und FDP zusammen entfielen rund 4%. Aber auch in den höheren Positionen sind konservative oder liberale Ansichten kaum noch vertreten. Unübersehbare Beispiele dieser verzerrten ÖRR-Weltsicht sind die einseitige Darstellung der Migrations- und Flüchtlingsfrage, die unterschätzte Bedrohung der westlichen Gesellschaftsordnung durch den militanten Islam, eine jahrzehntelange fragwürdige Berichterstattung zur friedlichen Nutzung der Kernenergie, eine eher einseitige Darstellung der Rolle Deutschlands in der Eurokrise, oder die aktuellen Umerziehungsversuche in Richtung Gendersprache. Wie eine Umfrage nach der anderen zeigt, lehnen drei Viertel aller Bundesbürger diese von oben aufgezwungene Entstellung der deutschen Sprache ab. Aber das scheint die aus den Beiträgen ihrer Hörer und Zuschauer finanzierten öffentlichen Medienmacher nicht zu kümmern.

Flankiert wird dieses journalistische Defizit von einer weit verbreiteten Vetternwirtschaft und einer sprachlos machenden finanziellen Verschwendung. Die Spitze der ARD kam 2022 nicht umhin, die zuerst beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) ans Licht gekommene Misswirtschaft und Selbstbedienungsmentalität mit der fristlosen Entlassung der Intendantin zu sanktionieren. Aber das geht uns nicht weit genug. Warum sollen Rundfunkintendanten mehr verdienen als der Bundeskanzler? Warum beziehen ausgeschiedene ARD- und ZDF-Funktionäre noch vor dem Rentenalter und zusätzlich zu ihrer offiziellen Rente wahre Luxusruhegelder?

Wir, die Beitragszahler, haben das Vertrauen in Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, Zuverlässigkeit, Ausgewogenheit und Objektivität von ARD, ZDF und Deutschlandfunk verloren. Selbstverständlich gehört es zur gesellschaftlichen Vielfalt in der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, sich auch mit abweichenden Meinungen auseinanderzusetzen. Die „Freiheit der Berichterstattung“ durch den beitragsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Artikel 5 Absatz 1 Satz 2 des Grundgesetzes) verpflichtet diesen in der dualen Rundfunkordnung jedoch zu Ausgewogenheit sowie zu gesellschafts- und parteipolitischer Neutralität. Ist dies nicht mehr gewährleistet, bedroht das unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung.

Dieser Bedrohung stellen wir uns entgegen. Wir verlangen, die Verantwortlichen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zu einem Programm zu verpflichten, das deren verfassungsrechtlichem Auftrag entspricht. Wir fordern Kontrollorgane, die tatsächlich kontrollieren, Rundfunkmacher, die Rundfunk machen und keine einseitigen Meinungen propagieren, und wir fordern ein Ende der Verschwendung unserer Beitragsmittel. Parallel dazu ist die Überfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einzustellen und dem mündigen Bürger das Recht einzuräumen, seinen Beitrag dazu zu begrenzen.

Unser Projektteam

Konrad Adam - Bündnis Beitragszahler

Konrad Adam

Konrad Adam, geboren im Kriegsjahr 1942 in Wuppertal, studierte die alten Sprachen, Geschichte und Philosophie in Tübingen, München und Kiel, wo er mit einer Arbeit über antike Literaturtheorien zum Dr. phil. promoviert wurde. Nach einigen Jahren bei der Nachrichtenagentur dpa wechselte er ins Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zuständig für Fragen der Bildungs- und der Wissenschaftspolitik. Von 2000 bis 2008 war er politischer Chefkorrespondent der „Welt“ in Berlin, schrieb nebenher das eine und das andere Buch und nutzte den Ruhestand, um im Frühjahr 2013 zusammen mit ein paar anderen eine neue Partei, die AfD, zu gründen. Nach deren Abdriften ins rechte Lager hat er sie verlassen, vermisst aber nach wie vor eine wortmächtige und handlungsfähige Opposition, ohne die der öffentliche Dialog langweilig und steril werden muss.

Walter Krämer - Bündnis Beitragszahler

Prof. Dr. Walter Krämer​

Studium der Mathematik und Wirtschaftswissenschaften in Mainz; Diplom in Mathematik 1976; Promotion in Wirtschaftswissenschaften 1979; Habilitation für Ökonometrie 1984 (Technische Universität Wien). Gastprofessuren am Institute for Advanced Studies in Wien und am Management Institute der Fudan University in Shanghai. Von 1985 bis 1988 Professor für Empirische Wirtschaftsforschung in Hannover. Von 1988 bis 2021 Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik am Fachbereich Statistik der Universität Dortmund. Außerdem Rufe an die Hochschule St. Gallen und an die Universitäten York (Kanada), Hamburg und Münster. Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften. Verheiratet, 2 Kinder, 3 Enkel. Seit 1968 Mitglied der Freien Demokratischen Partei (FDP)

Josef Kraus - Bündnis Beitragszahler

Josef Kraus​

1969 bis 1971 Wehrdienst als Zeitsoldat beim Jagdgeschwader 74 in Neuburg/Donau. Danach Studium der Fächer Deutsch und Sport für das Lehramt an Gymnasien in Würzburg; dort 1978 zusätzlich Diplom in der Psychologie. 1978 bis 1980 Referendariat. Ab 1980 Gymnasiallehrer in Landshut, Schulpsychologe für den Regierungsbezirk Niederbayern und Ausbilder von Schulpsychologen. 1995 bis 2015 Oberstudiendirektor des Maximilian-von-Montgelas-Gymnasiums in Vilsbiburg (Niederbayern). 1987 bis 2017 ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL). 1991 bis 2013 Mitglied im Beirat für Fragen der Inneren Führung beim Bundesminister der Verteidigung. 1993 bis 1996 Beisitzer bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien. 1995 „Schattenkultusminister“ der CDU zur hessischen Landtagswahl. 2018 Träger des Deutschen Sprachpreises. Autor zahlreicher Bestseller sowie regelmäßiger Kolumnist in verschiedenen Print- und Online-Medien. Verheiratet, 1 Sohn, 3 Enkel.

Roland Tichy - Bündnis Beitragszahler

Roland Tichy

Geboren 1955. Studium der Volkswirtschaftslehre, Politik und Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Abschluss Diplom-Volkswirt. Danach wissenschaftlicher Assistent am dortigen Lehrstuhl für Gesundheitsökonomik. Von 1983 bis 1985 Mitarbeiter im Planungsstab des Bundeskanzleramtes, dann Bonner Korrespondent der Wirtschaftswoche, dann stellvertretender Chefredakteur von Capital, danach Leiter des Ressorts „Corporate Issues Management“ der Daimler-Benz AG.

Seither zahlreiche Leitungsfunktionen in der deutschen Medienlandschaft: Chefredakteur des Unternehmermagazins Impulse, Chefredakteur der Zeitschrift Die Telebörse, Leiter des Berliner Büros des Handelsblatts und Chefredakteur der Wirtschaftswoche. Im Jahr 2015 Gründung und Herausgeberschaft der liberal-konservativen Zeitschrift Tichys Einblick, zunächst nur online, ab. Oktober 2016 auch monatlich im Printformat.

Arnold Vaatz

Bau und Inbetriebnahme von Gastrennungsanlagen bei VEB komplette Chemieanlagen Dresden (heute Firma Linde), unterbrochen Nov. 1982 bis Mai 1983 durch Inhaftierung wegen Verweigerung des Reservewehrdienstes, 1983-89 Mitarbeit in oppositionellen Zirkeln, Oktober 1989 Pressesprecher des Neuen Forums Dresden, Feb. 1990 Eintritt in die CDU, Okt. 1990 Direktwahl in den sächsischen Landtag (Wiederwahl 1994), 1990-92 Staatsminister und Chef der sächsischen Staatskanzlei, 1992-98 Staatsminister im Ministerium für Umwelt und Landesentwicklung des Freistaates Sachsen, 1996 Wahl in den Bundesvorstand der CDU Deutschlands (Wiederwahl 1998, 2002 und in den Folgejahren, zuletzt 2016), 1998 Wahl in das Präsidium der CDU Deutschlands, 1998 Direktwahl in den Deutschen Bundestag (Wiederwahl in den Folgejahren, zuletzt 2017), 2002 Wahl zum Vizevorsitzzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion (Wiederwahl in den Folgejahren, letztmalig 2018), mit Ende der Legislatur 2021 Ruhestand. Evangelisch, verheiratet, vier Kinder, acht Enkel.

Spendenkonto

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Empfänger: Atlas – Förderung der Initiative für Recht und Freiheit e. V.
IBAN: DE56 5005 0201 0200 6987 29
BIC: HELADEF1822
Bank: Frankfurter Sparkasse
Verwendungszweck: Spende – ÖRR

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