Irren ist menschlich, sagt das Sprichwort, aber nur der Narr bleibt bei seinem Irrtum. Der NDR ist voll von solchen Narren. Nicht zufrieden damit, ihre Hörer zu veralbern, sind sie auf ihre Fehler auch noch stolz. Getreu den Anweisungen, die ihnen aus den Parteizentralen in Berlin und Kiel, in Hamburg und Hannover zugerufen werden, wollten sie zunächst den Namen des Kerls nicht nennen, der in Brokstedt zwei junge Menschen erstochen und fünf weitere schwer verletzt hatte. Nach Name, Herkunft, Glaube dieses Schutzsuchenden, Schutzbedürftigen, Schutzberechtigten zu fragen, sei verboten, belehrten sie ihre Kunden; wer´s trotzdem tut, gibt sich als Rassist, Fremdenfeind oder sonst was zu erkennen. Und selbstbewusst, wie sie nun einmal sind, setzen die Redakteure noch eins drauf, indem sie schreiben: „Korrektheit ist uns wichtig. Ebenso, wie unsere Seiten von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu befreien“. Soll heißen: Tatsachen zu verschweigen, ist uns nicht nur erlaubt, es ist auch unsere Pflicht. Die Antwort darauf kann nur lauten: Dem Sender die Gebühren zu verweigern, ist nicht nur erlaubt, es ist auch unsere Pflicht.