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Wie die Öffentlich-Rechtlichen die Bauernproteste „framen“

Bundesweit protestieren die Landwirte gegen Sparmaßnahmen der „Ampel“-Koalition. Gegen diese Proteste Straße mobilisiert nun der öffentlich-rechtliche Rundfunk seit Tagen Seite an Seite mit den Regierenden in einer plumpen Weise, die an die DDR-Medien im Herbst 1989 erinnert. Siehe den ARD-Kommentar von Werner Eckert (SWR): Im Stil der Aktuellen Kamera“ verkündete der Redakteur, die Bauern würden neben „Wut“ und „Hass“ auch „allgemeine Staatsfeindlichkeit vor sich hertragen“. In ähnlicher Weise trat der RBB-Redakteur Olaf Sundermeyer beim WDR vor die Kamera. Sundermeyer dozierte, die Bauernproteste verfolgten das Ziel, „für Instabilität und Unruhe in der Bevölkerung zu sorgen“. Der BR machte auf Tränendrüse und „berichtet“ von einer Familie, die „Angst auf der belagerten Habeck-Fähre“ bekommen habe. ARD-Mann Rainald Becker, seit 2022 für die ARD in Genf, postete „privat“: „Traktor fahren macht offenbar dumm.“ Eine „Glanzleistung“ lieferten die ARD-Tagesthemen: Sie interviewten die freie Journalistin Andrea Röpke, die sich seit Jahren monothematisch mit Rechtsradikalismus befasst – beziehungsweise dem, was sie dafür hält. Röpke behauptet in ihrem Tagesthemen-Gespräch, hinter den Protesten gegen Robert Habeck in Schüttelsiel und den Bauerndemonstrationen überhaupt stecke eine „prorussische“ Gruppe, die „versucht, Stimmung gegen die Demokratie zu führen“. Belege? Keine. Nachfragen? Keine. Nicht nur am Rande: Laut Wikipedia-Eintrag gehört Röpke der Vereinigung VVN-BdA („Verein der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschisten“) an, die sogar der Verfassungsschutz als linksextrem einschätzt. ARD liefert Habeck jedenfalls eine willkommene Steilvorlage. Er sorge sich mit Blick auf die Proteste: „Es gibt Aufrufe zu Umsturzphantasien.“ Und weiter: „Extreme Gruppen formieren sich“; der Protest werde „entgrenzt“. Apropos Fähre, Habeck, Schlüttsiel: Die Polizei erklärte: „Die Lage vor Ort war bis zu dem Ablegen der Fähre ruhig und entspannt.“

www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/ard-propag

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