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NDR nimmt Schmutzkampagne gegen Kernkraft wieder auf

Mit der Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke hat der ÖRR seine beispiellose jahrzehntelange Verleumdungs- und Schmutzkampagne gegen die friedliche Nutzung der Atomenergie weitgehend eingestellt. Schon mit dem Beschluss zum endgültigen Ausstieg im Jahr 2011 waren die bis dato üblichen regelmäßigen Meldungen zur angeblichen Leukämie bei Kernkraftwerken weggefallen. Nachdem jetzt aber die friedliche Nutzung der Atomkraft weltweit einen beispiellosen Aufschwung erlebt, sieht sich der ÖR gefordert, rechtzeitig wieder den Propagandafeldzug zu eröffnen. Ein Beispiel ist der Beitrag „60 Sekunden Zeitmaschine“ im Radioprogramm des NDR vom 28 März: Hier wird an den Atomunfall im amerikanischen Harrisburg am 28. März des Jahres 1979 erinnert. Und in den grässlichsten Farben ausgemalt, was hätte passieren können.

So weit so gut. Umgekommen ist bei diesem Unfall niemand. Wenn dieser eins gezeigt hat, dann dass die Sicherheitssysteme auch im Ernstfall gut funktionieren. „In einer ersten, über den Zeitraum von 18 Jahren durchgeführten Langzeitstudie wurden bei rund 30.000 Anwohnern laut medizinischen Untersuchungen keine gesundheitlichen Folgeschäden festgestellt“ (Wikipedia).

Damit keine Missverständnisse entstehen: Das Erinnern an Ereignis der Vergangenheit ist durchaus legitim. Davon gibt es aber so viele, dass die Nachfrage erlaubt sein muss, nach welchen Kriterien diese Erinnerungsmaschine funktioniert. Und hier ist die Antwort für den ÖRR nur allzu klar: Erinnert wir vor allem an das, was dem grün-roten ÖRR-Weltbild in den Kram passt.

Am 3. Dezember 1984 sind in einem Werk der Firma Union Carbide im indischen Bhopal bei der bisher schlimmsten Chemiekatastrophe aller Zeiten mehrere Tonnen giftiger Stoffe in die Atmosphäre ausgetreten, mehrere Tausend Menschen in der Umgebung sind daran gestorben. Das Unglück jährt sich im Dezember 2024 zum 40. Mal. Ist das dem ÖRR eine Erwähnung wert?

Wir glauben nicht. Denn die Chemieindustrie ist hierzulande sozusagen unkaputtbar, und Kampagnenjournalismus orientiert sich auch an den Erfolgssausichten. So wie nach der Anti-Atom-Kampagne die ÖRR-induzierte Feinstaubhysterie gegen den Verbrennermotor. Nach der Programmierung von dessen Ende endete auch die orchestrierte Feinstaub-Hysterie.

Siehe auch:

https://www.achgut.com/artikel/erfolgreiche_falschnachrichten_gegen_die_kernkraft

https://www.rwi-essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/unstatistik/archiv/2012/detail/die-verlorenen-maedchen-von-gorleben

https://www.rwi-essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/unstatistik/archiv/2013/detail/die-strahlentoten-von-fukushima

G.  Arminger undW. Krämer (2011): „‚True believers‘ or: Numerical terrorism at the nuclear power plant„, Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik 213, 2011, 608 – 620.

W. Krämer (2012): „The human sex odds at birth after the atmospheric atomic bomb tests, after Chernobyl, and in the vicinity of nuclear facilities: Comment“ , Environmental Policy and Pollution Research 19 (4), 1332-1334, 2012.

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