Peinliches Eigentor bei Phoenix

Wie alle anderen mehr als 20  ÖRR-Fernsehanstalten passt auch der gemeinsam von der ARD und dem ZDF betriebene Kölner Spartensender Phoenix sehr gut auf, dass deutsche Politiker die Wahrheit sagen. Vorausgesetzt, diese sind von der AfD. Bei anderen nimmt man es weniger genau. Dabei hat sich Phoenix ein peinliches Eigentor geleistet: Laut Phoenix hätte AfD-Chefin Alice Weidel der Regierung in der Bundestags-Generaldebatte am 24. September vorgeworfen, falsche Zahlen zum Thema Abschiebungen zu verbreiten. „Es ist erkennbare Absicht der AfD, die Lage des Landes so drastisch und schlecht wie nur irgend möglich zu schildern – unabhängig von objektiven Daten, und das galt jetzt auch für die Rede von Alice Weidel“, so Phoenix. „Nehmen wir das Beispiel Abschiebungen. Da hat sie von 700 gesprochen. In diesem Jahr sind es tatsächlich 12.000 gewesen, die abgeschoben worden sind aus Deutschland“, erklärte Phoenix weiter.

In Wahrheit hatte Weidel in ihrer Rede nicht über 700 Abschiebungen gesprochen, sondern über Asyl-Zurückweisungen an der deutschen Grenze. Wörtlich sagte die AfD-Chefin: „Ihre großspurig proklamierte Migrationswende ist ein billiger Bluff. Das haben wir eben in der Rede vom Bundeskanzler gehört. In den ersten vier Monaten wurden gerade einmal 700 Personen zurückgewiesen. Gleichzeitig sind 32.000 Asylzuwanderer neu hinzugekommen. Die Zahl der Folgeanträge ist sprunghaft angestiegen.“

Siehe auch

https://www.nius.de/medien/news/peinlicher-faktencheck-fehler-phoenix-kommentator-korrigiert-weidel-beim-thema-zurueckweisungen-mit-falschen-zahlen/44107d44-c881-4b87-942f-2d97c61d20cc

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