Die Täter sind noch nicht gefasst. Allerdings gibt es ein aus linksradikalen Kreisen stammendes Bekennerschreiben für den dramatischen Stromausfall in Berlin, das die Behörden nach bisherigen Erkenntnissen für glaubwürdig halten. Diese Kreise haben schon mehrfach vergleichbare Anschläge auf kritische Infrastrukturen verübt. „Während Zehntausende Berliner Haushalte im eisigen Winter ohne Strom und Heizung ausharren mussten, während Pflegebedürftige und chronisch Kranke um ihre Versorgung bangten, während der Senat eine Großschadenslage ausrief – da findet eine Kolumnistin des öffentlich-rechtlichen Mitteldeutschen Rundfunks nichts Besseres zu tun, als den Verdacht auf linksextremistische Täter als ‚durchschaubaren Trick‘ abzutun.“ (www.kettner-edelmetalle.de).
Die Kolumnistin heißt Antonia Groß, sie vertritt im MDR-Format „Das Altpapier“ das politisch korrekte Weltbild des ÖRR-Journalismus. Nach diesem Weltbild bediene, wer bei solchen Anschlägen auf Linksextremismus blicke, ein bekanntes Muster – „medial wirksam und deshalb beliebt bei Rechten, um von Gefahren durch Rechtsextremismus abzulenken“. Man könne „fast nur mit den Augen rollen, so durchschaubar ist der Trick“, schreibt sie mit einer Arroganz, die ihresgleichen sucht.
Dann macht sich Frau Groß auch noch über die Betroffenen wie etwa „Haustierhalter*innen“ lustig. „ Einen Mann, der verzweifelt versucht, seinen 30 Jahre alten Wels am Leben zu erhalten, indem er mit dem Campingkocher Wasser erhitzt, bezeichnet sie als Lieferanten eines ‚über-fühligen Zitats`“
Mitgefühl mit Leidtragenden gibt es im ÖRR nur für Opfer rechter Gewalt.
Siehe auch https://www.kettner-edelmetalle.de/news/offentlich-rechtliche-meinungsmache-mdr-kolumnistin-relativiert-linksextremen-terror-in-berlin-07-01-2026