Am 26. September verurteilte das Oberlandesgericht München eine Hanna S. zu fünf Jahren Haft. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte bei Mordattacken auf vermeintliche Rechtsradikale in Budapest beteiligt war. Anders der Bayerische Rundfunk. Laut BR 24 sei Hanna S. nur eine „mutmaßliche“ Linksextremistin. Für den Bayrischen Rundfunk scheint also weiter die Unschuldsvermutung zu gelten. Oder aber das brutale Zusammenschlagen anderer Menschen mit Eisenstangen ist nicht linksextrem.